Einsatzübung am Fluplatz Hodenhagen


Flugunfall auf dem Flugplatz Hodenhagen

Hodenhagen Zwei Kleinflugzeuge stoßen in der Luft zusammen, eines stürzt in eine Halle des Flugplatzes Hodehagen, welche daraufhin in Brand gerät. Das zweite Flugzeug kann schwer beschädigt landen, die Besatzung ist allerdings schwer verletzt im Flugzeug eingeklemmt.

Was sich liest wie das Drehbuch für einen Katastrophenfilm, ist in Wahrheit die Ausgangslage für eine Übung auf der die Feuerwehren der Samtgemeinde Ahlden zusammen mit den Kräften der Johanniter Unfallhilfe ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen konnte. Am vergangenen Samstag, den 22. April fand beim Aeroclub Hodenhagen die Ausbildung neuer Flugleiter statt. Nach einer kurzen Vorstellung der Feuerwehr und der Ausbildung im Umgang mit Handfeuerlöschern am Vormittag, wurde es am Nachmittag ernst, denn auch das Zusammenspiel zwischen Flugleitern und Rettungskräften sollte trainiert werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hodenhagen kümmerten sich zusammen mit den Kräften der Johanniter Unfallhilfe um die beiden eingeklemmten Insassen des Flugzeuges. Die technische Rettung wurde hier anhand eines Autos demonstriert. Da die Kräfte nicht ausreichen konnten, um auch noch das Feuer zu bekämpfen und eine vermisste Person zu retten, ließ der Gemeindebrandmeister Alexander Prenzel, Alarm für alle Feuerwehren der Samtgemeinde auslösen.

Nach deren Eintreffen, übernahmen diese die Brandbekämpfung der Flugzeughallen. Dazu wurde an einem nahegelegenen Teich eine Wasserentnahmestelle eingerichtet und das Feuer mit diversen Strahlrohren bekämpft. Parallel gingen mehrere Atemschutztrupps zu Rettung einer vermissten Person vor.

Nachdem alle Personen gerettet und versorgt, sowie das Feuer aus war, konnte Alexander Prenzel ein positives Feedback ziehen. Er zeigte sich mit der gezeigten Leistung sichtlich zufrieden. Auch der Aeroclub Hodenhagen war sich sicher, dass die Übung auf beiden Seiten dazu beigetragen hat, für einen hoffentlich nie eintretenden Ernstfall, gerüstet zu sein.

Text & Fotos: Thomas Klamet, stv. Kreispressesprecher Abschnitt Süd

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