Jahrehauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hodenhagen


21 Jahre lang war sie die „Stimme der Frauen“ in der Hodenhagener Feuerwehr: Adelheid Dehnbostel. Jetzt trat sie als Frauenbeauftragte zurück und machte Platz für ihre Nachfolgerin Annika Blume. Ortsbrandmeister Achim Ueltzen ließ es sich bei der Jahreshauptversammlung nicht nehmen, Adelheid Dehnbostel für ihr mehr als zwei Jahrzehnte andauerndes ehrenamtliches Engagement seine Anerkennung auszusprechen und sie im Anschluss daran zur neuen „Ehren-Frauensprecherin“ zu ernennen. Ueltzen ehrte zudem Stefan Leseberg, der als Schriftführer nach 13 Jahren zurücktrat, und der die beste Dienstbeteiligung aufwies. Für die beste Einsatzbeteiligung wurde Karsten Wiegrebe ausgezeichnet, außerdem die ausscheidenden Leiter der Jugendfeuerwehr Markus Frach und Thomas Seite. Brandmeister Ueltzen erinnerte in seinem Bericht zu Beginn der Versammlung an insgesamt 46 Einsätze, bei denen 22 Verletzte versorgt und 26 Bäume von den Straßen geräumt wurden. Zudem führte er aus, dass die Helfer einen aus dem Serengeti-Park entlaufenden Husarenaffen retten mussten, dieser aber „überhaupt keine Lust hatte, vom Baum zu kommen“, so Ueltzen. Ein Pfleger des Parks versuchte es dann mit einem Betäubungsmittel, doch „da hatte ich den Eindruck, dass eher der Baum irgendwann ohnmächtig wird, da das Geäst einen gezielten Schuss verhinderte und so viele Pfeile im Stamm steckten“. Zum größten Ärgernis entwickelte sich im vergangenen Jahr die häufige Anzahl an unbegründeten Alarmierungen durch die Brandmeldeanlagen in verschiedenen Einrichtungen der Ortschaft. „Auch wenn es zuweilen müßig ist, wenn eine solche Anlage einen Brand meldet “, unterstrich Ueltzen. „Aber wir dürfen nicht minder aufmerksam sein, wenn ein Alarm eingeht und lethargisch werden . “ Der Ortsbrandmeister der Hodenhagener Wehr, der derzeit 51 aktive Kameraden, zwölf in der Jugendfeuerwehr und zwölf in der Altersabteilung angehören, zeigte außerdem auf, dass 190 Termine über das Jahr verteilt anstanden. Dann sprach er die Gesamtlaufleistung der Fahrzeuge von 190.000 Kilometern und das Alter (Durchschnitt 18 Jahre) an. „Wir bräuchten unbedingt einige Neuanschaffungen, doch noch reicht es aus“, so Ueltzen. Ins gleiche Horn stieß auch Gemeindebrandmeister Alexander Prenzel, der aber verdeutlichte: „Ein gut ausgebildeter Kamerad kann auch mit altem Material sehr gut arbeiten und helfen. Aber ein schlecht ausgebildeter mit dem modernsten Equipment wird kläglich daran scheitern.“ Richard Meyer von der Kreisfeuerwehr meinte zudem, dass Feuerwehren „unersetzlich und ein Bestandteil des Lebens in den Ortschaften“ seien. Außerdem sei „die Politik ohne die Wehren machtlos“. Befördert wurden Daniela Schmidt (Oberfeuerwehrfrau), Matthias Rosner (Feuerwehrmann), Martin Ralf (Hauptfeuerwehrmann) sowie Thomas Leite zum Brandmeister. Hendrik Prenzel wurde zudem in die aktive Wehr aufgenommen. Bei den Wahlen bestätigten die Mitglieder Markus Frach, Frank Rozploch und Martin Ralf jeweils als Gruppenführer sowie Dieter Müller als Gerätewart. Neue Schriftführerin wurde Jessica Behne, Hergen Braasch neuer Jugendfeuerwehrwart und Philipp Tarlton und Daniela Schmidt seine Stellvertreter.

 

Text: Lippert/Walsroder Zeitung
Foto: Feuerwehr Hodenhagen


Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eickeloh

Zum ersten Mal führte der neue Ortsbrandmeister Sven Lindhorst am vergangenen Sonnabend die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eickeloh durch. Begrüßen konnte er neben seinen Kameraden unter anderem den Samtgemeindebürgermeister Heinz-Günter Klöpper, Bürgermeister Joachim Schoth, Gemeindebrandmeister Alexander Prenzel, den ehemaligen Kreisbrandmeister Hermann Völker sowie weitere Gäste aus den umliegenden Ortswehren und den Vereinen.
Es gab viel zu berichten aus dem Jahr 2015: So wurden drei Hilfeleistungseinsätze und drei Brandeinsätze abgearbeitet. Darunter ein PKW Brand und im Zuge der Kreisfeuerwehrbereitschaft Logistik ein Einsatz im Flüchtlingcamp in Oerbke. Die diesjährigen Wettbewerbe der Samtgemeindefeuerwehren Ahlden wurden von der Eickeloher Ortswehr ausgerichtet. Auch an den Kreiswettkämpfen wurde teilgenommen. Die Feuerwehr Eickeloh zählt derzeit 42 aktive Mitglieder, welche im laufenden Jahr beachtliche 5368 Arbeitsstunden verrichteten. Besonders freuen konnte sich Lindhorst über die zwei Neuaufnahmen Johannes Trippe und Ingo Buchholz. Die Spinte im Feuerwehrhaus müssen nun erstmals sogar doppelt belegt werden, da keine freien Plätze mehr vorhanden sind.
Allerdings standen nicht nur Feuerwehrthemen auf dem Jahresplan. So wurde beispielsweise das Osterfeuer ausgerichtet, eine Fahrradtour und eine Fahrt in den Harz unternommen. Besonders unterstrichen wurde die spontane Beteiligung am örtlichen Weihnachtsmarkt.
Hervorgehoben wurde auch das Engagement der ortsansässigen Ärzte, für deren Praxen ein Feuerlöschtraining von den Kameraden veranstaltet wurde. Nachdem diese einen Blick hinter die Kulissen der Feuerwehr werfen konnten, waren sie so begeistert von der Arbeit der Kameraden, dass sie den Einsatz mit einer Spende würdigten und die Patenschaft für den Rettungsrucksack der Freiwilligen Feuerwehr Eickeloh übernahmen. Dafür bedankte sich Ortsbrandmeister Lindhorst in besonderem Umfang.
Jugendfeuerwehrwartin Henrike Völker gab einen Einblick in das Jahr der Jugendfeuerwehr. Zu den Aktivitäten gehörte unter anderem das Altpapiersammeln, Schwimmen gehen, Kartfahren, Heidepark- und Kinobesuche und nicht zuletzt das Landeszeltlager im Sommer in Wolfshagen. Außerdem feierte die Jugendfeuerwehr Eickeloh ihr 40-jähriges Jubiläum mit einem Orientierungsmarsch.
Samtgemeindebürgermeister Heinz-Günter Klöpper gab die Grüße von Rat und Verwaltung weiter und bedankte sich für die Arbeit der Feuerwehr, außerdem hob er die schnelle Reaktions- und Ausrückzeit hervor, auf die man nicht mehr verzichten kann und will.
Auch Bürgermeister Joachim Schoth lobte den ehrenamtlichen Einsatz der Kameraden: „Das ist keine Selbstverständlichkeit.“
„Besonders leistungsstark“ nannte Samtgemeindebrandmeister Alexander Prenzel „seine“ Feuerwehr Eickeloh. Viele Bürger wissen gar nicht, dass die Freiwillige Feuerwehr ganz und gar freiwillig ist und diese Kameradinnen und Kameraden ehrenamtlichen Einsatz für andere Mitbürger zeigen. Prenzel bedankte sich ganz besonders für die Zeit und das Engagement, das die Mitglieder in die Feuerwehr investieren. Auch der ehemalige Kreisbrandmeister Hermann Völker übermittelte die Grüße der Kreisfeuerwehr und bedankte sich für die erbrachte Leistung.
Beförderungen: Daniel Heuer, Nadine Stelter, Erik Evers zum Oberfeuerwehrmann/ frau. Andre Andermann zum Hauptfeuerwehrmann. Dominik Heuer, Henrike Volker, Jan Kuhlmann zum Löschmeister/in und Sven Lindhorst zum Hauptlöschmeister.

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