Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hodenhagen 2017


HODENHAGEN.
Wenn es nach Alexander Prenzel geht, dann steht eins fest: „Ich kann mich auf die Freiwillige Feuerwehr in Hodenhagen stets vollkommen verlassen.“ Der Gemeindebrandmeister der Samtgemeinde Ahlden war richtig stolz auf „seine Kameraden“, deren Ausbildungsstand „sehr gut“ sei und die „mit größtem Engagement ihr Ehrenamt“ versehen. Prenzel richtete den Blick während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hodenhagen auch in die Zukunft, denn „es wird sicherlich spannend; die Wehr hat ihre Hausaufgaben gemacht, jetzt liegt es an den Entscheidungsträgern der Politik, wie es weiter geht.“
Gemeint war hiermit vor allem der geplante Neubau der Wache der größten Mitgliedsfeuerwehr der Samtgemeinde Ahlden. Das derzeitige Domizil sei, wie es Ortsbrandmeister Achim Ueltzen sagte, nicht „nach den Normen gebaut worden, das bringt jetzt Probleme mit sich“. Denn bevor es das neue Fahrzeug HLF 20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) und vielleicht einige andere neue geben sollte, muss erst ein Gebäude neu gebaut werden, da die Fahrzeuge gar nicht in das alte passen. Es ist nicht nur zu kurz, sondern auch zu niedrig. „In der Planungsfindung sind wir aber auf einem richtigen und guten Weg“, versichert Ueltzen in seinem Bericht.
Aber er meinte auch, dass man „nicht alles schlecht“ machen solle. Trotz der durchschnittlich 19 Jahre, die die Fahrzeuge „auf dem Buckel haben“, seien „alle sehr gut in Schuss“, so der Ortsbrandmeister weiter. Das habe sich auch vorallem während der insgesamt 76 Einsätze im vergangenen Jahr gezeigt, bei denen es sich um umgestürzte Bäume, Windhosen, stürmische Verwüstungen, Brandbekämpfungen und Rettungseinsätze handelte. Dort hätten sich „kontinuierliches Training und eine gute Ausbildung ausgezahlt“, so Achim Ueltzen. „Das muss natürlich auch weiterhin gesichert sein. Das fordern wir von der Politik.“
Vertreter derselben kamen auch zu Wort. So zeigte sich Carsten Niemann, der neue Samtgemeindebürgermeister, „total beeindruckt vom Engagement der freiwilligen Helfer, die neben dem körperlichen Einsatz auch sehr viel Zeit für ihr Ehrenamt opfern“. Damit das auch gewürdigt werde, „brauchen wir gutes Material. Da müssen wir Gas geben.“ Das gelte auch für die Ausarbeitung des Feuerwehrbedarfsplanes, so Niemann weiter.
Einen echten Höhepunkt erlebten die Hodenhagener Brandschützer mit der Gründung der Kinderfeuerwehr Anfang Dezember. Dazu der Leiter Rosner: „Es läuft sehr gut an. Derzeit haben wir 24 Mitglieder im Alter von sechs bis zehn Jahren in der Wehr mit dem Namen ,Die Feuerwusel‘.“ Die Verantwortlichen wollen den Kindern die Arbeit der Feuerwehr „auf spielerische Weise“ nahe bringen, wie Rosner erklärte. „Das ist eine gute Werbung für uns.“ Das bestätigte auch Alexander Prenzel, der die Nachwuchsarbeit als „eminent wichtig“ herausstellte.
Neben den „warmen Worten“ gab es auch einige „harte Fakten“. Denn es standen auch Ehrungen und Beförderungen auf der umfangreichen Tagesordnung. Ausgezeichnet wurden am Sonnabend Helmut Broszinski, Stefan Leseberg und Dieter Boldt mit besonderen Präsenten. Zudem erhielten Daniela
Schmidt (beste Dienstbeteiligung) und Martin Ralf (höchste Einsatzbeteiligung) eine besondere Auszeichnung. In die aktive Wehr wurden Leo Müller, René Ralf und Adrian Gerhardt aufgenommen.
Daneben gab es einige Beförderungen. So wurden Hendrik Prenzel zum Feuerwehrmann, Hergen Braasch zum Hauptfeuerwehrmann und Frank Rozploch zum Löschmeister ernannt. Daneben erhielten Boris-Alexander Krug und Katja Ueltzen die Ernennungen zum Hauptfeuerwehrmann beziehungsweise zur Oberfeuerwehrfrau.


Text: Lippert (Walsroder Zeitung)

Foto: Feuerwehr Hodenhagen

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eickeloh 2017


Eickeloh. Auf ein ereignisreiches Jahr konnte die Freiwillige Feuerwehr Eickeloh bei ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung zurückblicken. Ortsbrandmeister Sven Lindhorst führte seine Zuhörer, darunter Feuerwehrkameraden der eigenen Wehr, der Jugendfeuerwehr sowie zahlreiche Gäste durch die Geschehnisse des Jahres 2016.
Die Freiwillige Feuerwehr Eickeloh führte im Rahmen der Ortsgemeinschaft viele Aktivitäten durch, dazu gehört zum Beispiel die Durchführung des Osterfeuers, Umzugsbegleitungen, das Erntefest, der Volkstrauertag sowie der Weihnachtsmarkt.
Feuerwehrtechnisch konnte die Wehr, welche zurzeit aus 45 Kameraden und Kameradinnen besteht, auf sieben Einsätze zurückblicken, darunter Technischen Hilfe, Brandeinsätze, Ölspur, Küchenbrand, Flächenbrand und ein Schornsteinbrand. Ein besonderer Einsatz war sicherlich am 22.05.2016, als eine Windhose durch das Dorf zog. Baum auf Haus, weitere Bäume und Äste auf der Straße und auf der Bahn und vollgelaufene Keller waren die Folge. Mithilfe des Gelenkmastes aus Bad Fallingbostel und einem Kran konnte der Baum vom Haus entfernt werden. Die umliegenden Wehren halfen bei den restlichen Schadensbeseitigungen. Außerdem wurde aktiv in der Kreisbereitschaft mitgearbeitet. Der stellv. Ortsbrandmeister Dominik Heuer berichtet von insgesamt 260 Einsatzstunden und hob hervor dass die Feuerwehr Eickeloh im Durchschnitt mit 19 Kameraden zum Einsatz ausrückt.
Zur Ausbildung der Kameraden wurden dieses Jahr unter anderem Dienste mit der Drehleiter aus Walsrode durchgeführt. Hier einigten sich die Ortsbrandmeister aus Walsrode und Eickeloh darauf, dass man in Zukunft ein Dualsystem fahren wird, bei dem die Drehleiter innerhalb der Samtgemeinde Ahlden zum Einsatz kommt. Hierbei wird jeweils ein Kamerad aus Walsrode und einer aus Eickeloh in der Drehleiter fahren. Die Sicherheitsbelehrung fand zusammen mit der DLRG im Schwimmbad statt, um auf die Gefahren im Wasser einzugehen. Dazu kommen zahlreiche Dienste wie zum Beispiel Gefahren an der Einsatzstelle oder eine Übung in der Brandsimulationsanlage in Schneeheide. An den Kreiswettbewerben nahmen die Kameraden ebenfalls teil.
Auch die Kameradschaftspflege kam in diesem Jahr nicht zu kurz. So wurde eine Tagesfahrt mit dem Bus zur Festung Bourtange unternommen. Außerdem fand auch die jährliche Fahrradtour zum Vatertag mit rund 70 Teilnehmern statt.
Die Jugendwartin Henrike Völker berichtete von den Aktivitäten des vergangenen Jahres, unter anderem wurde Altpapier gesammelt, ein Eishockeyspiel besucht, der Dorfteich gereinigt, Hydrantenpflege betrieben und natürlich Feuerwehrtechnik näher gebracht. Ein Highlight war das Kreiszeltlager in Bad Fallingbostel, in dem Kameraden der Jugendfeuerwehr die Leistungsspange erhielten.
Samtgemeindebürgermeister Carsten Niemann dankte für den Einsatz und den Dienst der Aktiven, ebenso Eickelohs Bürgermeister Joachim Schoth welcher ergänzte, dass Feuerwehr mehr kann als man glaubt. Abschnittsleiter Richard Meyer dankte für den Einsatz für die Bürger und die Zusammenarbeit in der Kreisbereitschaft. Gemeindebrandmeister Alexander Prenzel stellte klar, dass man sich auf die Eickeloher immer verlassen kann.
Eric Dietz, Tobias Stelter wurden durch den Ortsbrandmeister Sven Lindhorst aus der Jugendfeuerwehr übernommen und vereidigt. Julian Sauer konnte als neues Mitglied begrüßt werden.
Befördert wurden: Eric Dietz und Tobias Stelter zu Feuerwehrmännern
Durch den Samtgemeindebürgermeister und Gemeindebrandmeister wurde der stellv. Ortsbrandmeister Dominik Heuer zum Oberlöschmeister und der Ortsbrandmeister Sven Lindhorst zum Brandmeister befördert.
Außerdem wurde Harald Heuer als Gerätewart wiedergewählt, Thomas Rauch als Sicherheitsbeauftragter und Henrike Völker und Andre Andermann als Jugendfeuerwehrwart und Stellvertreter bestätigt. Im Anschluss der Jahreshauptversammlung Dankte der Ortsbrandmeister Sven Lindhorst nochmal allen Arbeitgebern die es möglich machen, dass die Kameraden Ihren Arbeitsplatz verlassen können und zum Einsatz fahren können.

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